Verhaltensvereinbarung

Mittwoch, 07 November 2007 17:05
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Verhaltensvereinbarungen der Handelsakademie und Handelsschule Waidhofen/Thaya


Unsere Verhaltensvereinbarungen stützen sich auf drei Säulen:


Auf die hier abgebildete Pyramide bezieht sich eine Vielzahl der Konsequenzen bei Verfehlungen, weshalb sie noch vor der exakten Auflistung der einzelnen Bereiche angeführt wird.

Verhaltenspyramide
Verhalten der Schüler untereinander:
Erwartetes VerhaltenKonsequenzen bei Verfehlungen
Gesprächskultur
Ø     Sprache
Ø     Wortwahl 
 v    „Pyramide“ 
Respektvoller Umgang miteinander
Ø     Keine Verletzungen physischer Art
Ø     Keine Verletzungen psychischer Art (Mobbing,
     Beschimpfungen, Verleumdungen, …)
 
 v    Beratung durch Psychologin
 
v    „Pyramide“ (Konsequenzen bis zum
      Ausschluss)  
Adäquates Auftreten
Ø     Angemessene Kleidung
Ø     Höfliches Benehmen
 v    „Pyramide“ 
Klassengemeinschaft
Ø     Ehrlichkeit
Ø     Fairness
Ø     Konflikte direkt ansprechen
Ø     Wir fühlen uns für unsere Unterrichtsräume
     verantwortlich (-> Ordnung und Sauberkeit).
 
 v    „Pyramide“ 
Behutsamer Umgang mit den Schul- und Privatsachen anderer
Ø     Keine Beschädigung oder Zerstörung der Schulsachen
     anderer
Ø     Kein Diebstahl 
 v    Eltern haften für Schäden
 
v    „Pyramide“
 
v    Anzeige (bei Diebstahl)
 
v    „Pyramide“ (Konsequenzen bis hin zum
      Ausschluss)
 
Für Wanderklassen gilt:
Ø     Schüler, die ihre Stammklasse verlassen, haben dafür zu
     sorgen, dass ihre Klasse sauber ist und keine Schulsachen
     auf den Tischen liegen.
Ø     Der Lehrer der Wanderklasse betritt als Erster und
     verlässt als Letzter die „fremde“ Klasse.
Ø     Die Schüler der Wanderklasse respektieren fremdes
     Eigentum und verlassen das Klassenzimmer in dem
     Zustand, wie sie es vorgefunden haben.
 

 

 v    „Pyramide“  
 
v    „Pyramide“ 
 
 
v    „Pyramide“  


Verhalten der Schüler den Lehrern gegenüber:

Erwartetes Verhalten

Konsequenzen bei Verfehlungen

Einhaltung von Benimm-Regeln
Ø     Alle erwarten und freuen sich über einen freundlichen
     Gruß.
Ø     Aufstehen zu Stundenbeginn
Ø     Gesprächskultur (Respekt und Höflichkeit)
Ø     Ehrlichkeit
Ø     Effizientes und engagiertes Arbeiten erfordert aktive
     Teilnahme und Aufmerksamkeit im Unterricht.  
                      

 v    Bei wiederholtem Vergehen und
      Uneinsichtigkeit „Pyramide“
 

Pünktlichkeit / Einhaltung von Terminen
Ø     Schulbeginn, Stundenbeginn
Ø     Prüfungstermine, Referatstermine
Ø     Unterschriften, Entschuldigungen
Ø     Rückgabe von Schularbeiten etc.
Ø     Das Verschieben von Terminen ist nur bei Notwendigkeit
     zu akzeptieren. Diese wird vom Lehrer festgestellt.
 

    Bei unentschuldigtem Zuspätkommen:
  
v    Vermerk im Klassenbuch
 v    Meldung in der Direktion
 v    Information der Eltern 

Pflichterfüllung
Ø     Anwesenheitspflicht
Ø     Teilnahme an Schulveranstaltungen und Schulfeiern
Ø     Nachholen des versäumten Unterrichtsstoffe
     (nachschreiben, nachlernen) ohne Aufforderung
Ø     Kenntnisnahme der gesetzlichen Bestimmungen zur
     Leistungsbeurteilung (Einhaltung von Prüfungs- und
     Referatsterminen)
Ø     Handys dürfen das Unterrichtsgeschehen nicht stören.
Ø     Der Einsatz des Internets an der Schule er-folgt erst nach
     ausdrücklicher Aufforderung / Genehmigung durch den
     Unterrichtenden. Diese Regelung gilt auch für den Einsatz
     des Druckers.
Ø     Die Schüler begeben sich mit dem Läuten in die
     Unterrichtsräume und schließen die Türen.
  v     § 45 SchUG und „Pyramide“
 
v    „Pyramide“ 
 
v    „Pyramide“  
 
v    „Pyramide“  
 
v    „Pyramide“ 
 
v    „Pyramide“   
 
v    „Pyramide“ 

Ordnung und Sauberkeit:

Erwartetes Verhalten

Konsequenzen bei Verfehlungen

Ø     Überbekleidung wird ausschließlich in der Garderobe
     aufbewahrt. Wertgegenstände sollten in den versperrbaren
     Garderobekästen deponiert werden.
Ø     Auf Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem gesamten
     Schulgelände ist zu achten. Im Schulgebäude tragen die
     Schüler Hausschuhe.
Ø     Die Klassenordner achten auf die Sauberkeit in den
     Klassenräumen.
Ø     Einrichtungsgegenstände (Tische, Sessel, Tafel, …),
     Lehrmittel, … sind schonend zu behandeln und sauber zu
     halten. An den Computern dürfen keine Veränderungen
     vorgenommen werden.
Ø     Klassendekoration ist in einem angemessenen Rahmen 
    
erwünscht: Information beim KV
Ø     Nach der letzten Unterrichtsstunde stellen die Schüler ihre
     Sessel auf die Tische, löschen die Tafel und führen eine
     Grobreinigung durch.
Ø     Der Lehrer der sechsten Unterrichtsstunde kontrolliert die
     Sauberkeit der Klasse.
Ø     Auf den Tischen befinden sich die Materialien der
     jeweiligen Unterrichtsstunde.
Ø     Absolutes Alkohol- und Drogenverbot!

v    „Pyramide“   
v    Heranziehen der Schüler zu
     Reinigungsarbeiten (ggf. außer-halb der
     Unterrichtszeiten)
v    „Pyramide“ 
v    Heranziehen der Schüler zu
     Reinigungsarbeiten (evtl. auch
     außerhalb der Unterrichtszei-ten am
     Nachmittag)
 
v    Bei mutwilligen Zerstörungen haften die
     Eltern für die entstandenen Schäden.
v    Meldung in der Direktion
v    „Pyramide“
v    s.o. (Heranziehen der Schüler …)
v    „Pyramide“ 


Verhalten der Lehrer den Schülern gegenüber:

Erwartetes Verhalten

Respektvoller Umgang miteinander
Ø       Wir betrachten die Schüler als gleichberechtigte Gesprächspartner, denen wir Wertschätzung und
      Respekt entgegenbringen, beleidigende und demütigende Äußerungen unterlassen wir.
Ø       Die Lehrer sprechen die Schüler mit dem Vornamen an, darüber hinausgehende Abmachungen
      unterliegen der individuellen Vereinbarung.
 

Unterricht
Ø       In der Gewissheit, dass ein Lächeln nicht schadet, streben wir bei aller Effizienz eine humorvolle
      Gestaltung des Unterrichts an.
Ø       Der Unterricht findet in angemessener Lautstärke statt.
Ø       Die Lehrer sehen die Vielfalt der Anforderungen an die Schüler und versuchen daher, auf die
      Leistungssituation der Schüler in anderen Fächern als dem eigenen Rücksicht zu nehmen.
Ø       Wir bemühen uns um eine weitgehende gemeinsame Vereinbarung von Terminen und deren
      Einhaltung.
Ø       Die Lehrer definieren die Lernstoffe und grenzen sie genau ein, Schwerpunkte und Prioritäten werden
      bekannt gegeben.
Ø       Die Lehrer geben das Prüfungssystem am Beginn des Schuljahres bekannt, um die notwendige
      Transparenz sicherzustellen. Die Bekanntgabe der erbrachten Leistung erfolgt unmittelbar nach der
      Prüfung, auch nach mündlichen Stundenwiederholungen.
Ø       Wir bemühen uns um größtmögliche Objektivität und Gerechtigkeit, insbesondere bei der
      Leistungsbeurteilung, und bevorzugen bzw. benachteiligen keinen Schüler.
Ø       Wenn Konflikte auftreten, werden diese direkt an- und ausgesprochen, dies gilt insbesondere für
      Einzelkonflikte, deren Bereinigung in 4- bzw. 6-Augen-Gesprächen versucht wird.
Ø       Wir bemühen uns um größtmögliche Einhaltung der Unterrichtsdauer.
Ø       Die Sicherung des Unterrichtsertrages wird durch viele Faktoren erreicht. Mehrmaliges Erklären und
      Interpretieren des Lehrstoffes ist ebenso hilfreich wie der Verzicht auf neuen Stoff in den letzen
      Minuten einer Unterrichtseinheit.
Ø       Vor den Schularbeiten findet mindestens eine Übungsstunde statt, nach Schularbeiten und
      Lernkontrollen erfolgt eine ausreichende Nachbesprechung.
Ø       Wenn eine Klasse Nachmittagsunterricht hat, bekommt sie keine Hausübung von diesem auf den
      darauf folgenden Tag.
 

Klassenvorstand
Ø       Dem Klassenvorstand kommt eine wichtige Rolle zu. Er ist unparteiischer Vermittler und Anwalt für die
      Klasse. Es ist daher notwendig, dass er informiert wird.
 

Schulveranstaltungen und Schulfeiern
Ø       Diese haben große Bedeutung. Lehrer und Schüler erkennen und akzeptieren die Notwendigkeit
      persönlichen Engagements bei Schulveranstaltungen. Die Lehrer unterstützen diesen Einsatz auch
      durch Gewährung ausreichender Vorbereitungszeit.
 


 

  

 

Zuletzt aktualisiert ( Dienstag, 05 Februar 2008 14:13 )